Für Ärztliche Direktoren, Chefärzte, Pflegedirektionen und Klinik-IT
Bis zu 90 Minuten Dokumentationszeit zurück. Pro Arzt, pro Tag.
Das klinikinfosystem entlastet Visite, Verlaufsdokumentation und Arztbrief – ohne Cloud, ohne Netzwerkverbindung, ohne neue Angriffsfläche. Es arbeitet dort, wo die Dokumentation entsteht: am Patientenbett. Und es funktioniert auch dann weiter, wenn Ihre Klinik vom Internet getrennt ist.
Kurvenblatt: Ein ärztlicher Arbeitstag heute (Ø-Werte, stationär)
Der Zustand ist bekannt. Er ist vermessen. Und er verschlechtert sich.
Deutschlands Krankenhausärzte verbringen pro Arbeitstag im Durchschnitt knapp drei Stunden mit Dokumentationstätigkeiten. In der Inneren Medizin sind es rund 3 Stunden 15 Minuten je Arzt und Arbeitstag, davon gut zweieinhalb Stunden patientenbezogene Dokumentation. Fast jeder dritte angestellte Arzt schätzt den täglichen Verwaltungsaufwand auf vier Stunden oder mehr.
In der Pflege ist die Lage nicht besser: 73 Prozent der Pflegekräfte nennen den Verwaltungsaufwand als besondere Belastung. 39 Prozent sehen den Dokumentationsaufwand als Grund für einen Arbeitsplatzwechsel oder den Berufsausstieg. Die Dokumentation ist damit nicht nur ein Zeitproblem. Sie ist ein Personalproblem.
| Parameter | Wert | Quelle |
|---|---|---|
| Dokumentationszeit je Krankenhausarzt und Arbeitstag | ≈ 3:00 Std. | DKI-Umfrage im Auftrag der DKG |
| Dokumentationsaufwand Innere Medizin, je Arzt und Tag | ≈ 3:15 Std. | Deutsches Krankenhausinstitut (DKI) |
| Ärzte mit ≥ 4 Std. Verwaltungsaufwand täglich | 32 % | MB-Monitor, Marburger Bund |
| Pflegekräfte: Verwaltungsaufwand als besondere Belastung | 73 % | Landespflegekammer Rheinland-Pfalz |
| Pflegekräfte: Dokumentation als Grund für Wechsel oder Ausstieg | 39 % | Landespflegekammer Rheinland-Pfalz |
Was die Dokumentation Ihre Klinik heute kostet
Rechenbeispiel für eine einzige Station mit zehn Ärzten: Drei Stunden Dokumentation je Arzt und Tag ergeben bei 220 Arbeitstagen rund 6.600 Arztstunden pro Jahr – für eine Tätigkeit, die zu großen Teilen keine ärztliche Qualifikation erfordert. Bei ärztlichen Vollkosten von 70 bis 90 Euro je Stunde bindet die Dokumentation damit etwa eine halbe Million Euro pro Station und Jahr. Dazu kommen die Kosten, die keine Tabelle erfasst: Überstunden, Arztbriefe am Abend, Kündigungen, unbesetzte Stellen.
Alle Werte sind transparent hergeleitete Rechenbeispiele auf Basis der oben genannten, öffentlich dokumentierten Durchschnittswerte. Ihre Zahlen ermitteln wir gemeinsam in der Vorqualifizierung.
Die bisherigen Therapien verschieben das Problem – in die Cloud und ins Risiko
Die naheliegende Antwort auf die Dokumentationslast heißt heute: Spracherkennung und KI aus der Cloud. Doch damit tauscht die Klinik ein Zeitproblem gegen ein Sicherheits- und Haftungsproblem. Der Befund der zuständigen Behörden ist eindeutig:
Authentifizierung und Autorisierung sind die häufigsten Schwachstellen in der Software des Gesundheitswesens – produktübergreifend, ob Krankenhausinformationssystem, Praxissoftware oder Pflegedokumentation. Geprüfte Systeme zeigten fehlende Verschlüsselung bei der Datenübertragung, veraltete Kryptoverfahren, umgehbare Authentifizierung und Server, die direkt über das Internet erreichbar waren.
Angreifer können über Schwachstellen in der Office-Infrastruktur eines Krankenhauses einsteigen, ihre Privilegien über das KIS ausweiten und medizinische Daten abgreifen. Jedes zusätzliche vernetzte System vergrößert diese Angriffsfläche.
Oktober 2023, Universitätsklinikum Frankfurt: Ein Konto mit umfangreichen, nicht legitimierten Zugriffsrechten wird entdeckt. Das Klinikum trennt sich vom Internet – über Monate laufen zwei getrennte Systeme, der Schaden liegt im Millionenbereich, das Rechnungswesen arbeitet zeitweise wieder mit Fax und Papier. Hessens größtes Krankenhaus. Kein Einzelfall, sondern ein Muster.
Gesundheitsdaten gehören nach Art. 9 DSGVO zu den besonderen Kategorien personenbezogener Daten mit dem höchsten Schutzstatus. Jede Cloud-Diktatlösung bedeutet: Auftragsverarbeitung, Übermittlung an Dritte, § 203 StGB im Raum, bei US-Anbietern zusätzlich die Drittlandfrage. Eine gestohlene Krankengeschichte lässt sich nicht sperren und neu ausstellen.
Aktenvermerk
Die Schlussfolgerung ist unbequem, aber logisch: Jedes Dokumentationssystem, das Patientendaten über ein Netzwerk bewegt, erbt sämtliche Risiken dieses Netzwerks. Die Frage ist nicht, ob Ihre Klinik angegriffen wird. Die Frage ist, welche Systeme dann noch funktionieren.
Das klinikinfosystem: Entlastung ohne Netz. Wörtlich.
Das klinikinfosystem ist ein Dokumentationsassistent für Ärzte und Pflege, der die Visiten- und Arztbrief-Dokumentation dorthin verlegt, wo sie entsteht: ans Patientenbett, in gesprochener Sprache, in Sekunden. Wie genau es das leistet, erfahren die Kliniken der Pilotphase unter Vertraulichkeit. Was es garantiert, steht hier:
Garantierte Eigenschaften
- Keine Cloud, keine Netzwerkverbindung. Das System arbeitet vollständig ohne Internet – nachprüfbar, jederzeit, auch im Flugmodus.
- Patientendaten verlassen das Gerät nicht. Kein Auftragsverarbeiter, kein Drittlandtransfer, keine externe Übermittlung – und damit keine neue Angriffsfläche für Ihre IT.
- Funktioniert auch im Ernstfall weiter. Wird Ihre Klinik vom Internet getrennt – ob durch Angriff oder Störung – dokumentiert das klinikinfosystem unverändert weiter.
- Der Arzt behält die Hoheit. Jede Ausgabe wird ärztlich geprüft und freigegeben. Das System dokumentiert, es diagnostiziert nicht.
- Eingebauter Verwechslungsschutz. Das System ist so konstruiert, dass es Patientenverwechslungen bei Bettenwechseln aktiv erkennt und nachfragt.
- Keine IT-Integration als Einstiegshürde. Der Pilot startet ohne Anbindung an Ihr KIS, ohne Netzwerkfreigabe, ohne Beschaffungsprojekt.
Hinweis: Die Funktionsweise des klinikinfosystems wird bewusst nicht öffentlich beschrieben. Pilotkliniken erhalten die vollständige technische und datenschutzrechtliche Dokumentation unter Vertraulichkeit.
Was das in Stunden bedeutet
Von den gut zweieinhalb Stunden patientenbezogener Dokumentation je Arzt und Tag entfällt der größte Teil auf das Formulieren, Strukturieren und Übertragen – genau die Arbeit, die das klinikinfosystem übernimmt. Konservativ gerechnet:
| Zeitgewinn je Arzt und Arbeitstag | bis zu 90 Min. |
| Zeitgewinn je Arzt und Monat (22 Arbeitstage) | bis zu 33 Std. |
| Zeitgewinn je Station mit zehn Ärzten, pro Monat | bis zu 330 Std. |
| Entspricht je Station, dauerhaft | ≈ 2 Vollzeitstellen |
Der tatsächliche Zeitgewinn hängt von Fachrichtung, Dokumentationsprofil und Stationsorganisation ab. Genau deshalb beginnt jeder Pilot mit einer Vorher-Messung: Sie sehen Ihre eigenen Minuten, nicht unsere Broschürenwerte. Für die Pflege gilt die Rechnung analog – sie ist in den obigen Werten noch nicht einmal enthalten.
Vorqualifizierung für die Pilotphase
Wir nehmen eine begrenzte Anzahl von Stationen in die kostenfreie Pilotphase auf – bevorzugt Stationen mit mindestens fünf Ärzten und hoher Dokumentationslast (Innere Medizin, Onkologie, Psychiatrie, Neurologie, Chirurgie). Der Pilot dauert vier Wochen, beginnt mit einer Vorher-Messung Ihrer Dokumentationszeiten und endet mit belastbaren Zahlen für Ihre Klinikleitung. Ohne IT-Projekt, ohne Netzwerkfreigabe, ohne Kosten für Software und Begleitung.
Einzige technische Voraussetzung
Das Visitenteam arbeitet mit dem Apple iPad mini (aktuelle Generation) – ein bis zwei Geräte je Station genügen für den Start. Mehr braucht es nicht: kein Server, keine Lizenzverwaltung, keine Anbindung an Ihre Systeme.